Intervention

Intervention

  • Wir sensibilisieren alle Mitarbeitenden auf sexualisierte Belästigungen, Übergriffe und diskriminierendes Verhalten.

  • Anlaufstellen und Ansprechpersonen ermöglichen es Gästen wie auch Mitarbeitenden Belästigungen, diskriminierendes Verhalten und Übergriffe zu melden und Unterstützung zu erfahren. Wir machen diese Anlaufstellen und Ansprechpersonen sichtbar und weisen aktiv auf das Angebot hin.

  • Die Aussagen von betroffenen Personen nehmen wir ernst und anerkennen wertfrei ihr subjektives Empfinden des Vorgefallenen. Die betroffene Person hat in jedem Fall die Deutungshoheit über ihre eigenen Grenzen und deren Verletzungen.

  • Gemeinsam mit der betroffenen Person besprechen wir ein weiteres Vorgehen. Soll interveniert werden? Wie kann die betroffene Person unterstützt werden? Braucht die betroffene Person anderweitige Unterstützung, die wir nicht leisten können? In diesem Fall können wir über Beratungs- und Hilfsangebote von Dritten informieren.

  • Wir suchen das Gespräch mit der beschuldigten Person und ziehen Konsequenzen je nach Wunsch der betroffenen Person und Schweregrad der Belästigung, des diskriminierenden Verhaltens oder des Übergriffs. Es gilt die Sicherheit und die Freiheit aller Beteiligten zu schützen.

  • Wir diskutieren im Team Belästigungen, diskriminierendes Verhalten und Übergriffe und setzen Standards, wie in verschiedenen Fällen vorgegangen werden kann (Prävention, Intervention, Verweis, Hausverbot etc.). Wir nehmen uns regelmässig Zeit, um Vorfälle und ergriffene Massnahmen im Team zu reflektieren und gemeinsam daraus zu lernen. Konflikte sollen nie nur von einer Person bearbeitet werden – es braucht die Unterstützung (auch psychische) des ganzen Teams, um Einzelne nicht zu überlasten.

  • Bei Kontakt mit der Polizei beachten wir, dass zum
    Beispiel Menschen mit einem unsicherem Aufenthaltsstatus eine ganz andere Bedrohungssituation erleben.

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